Über Ostern in die Sächsischen Schweiz – Teil 2
Die Nacht auf dem kleinen Stellplatz war angenehm ruhig, und nach dem Frühstück fuhren wir erst mal nach Pirna, um LPG zu tanken und einzukaufen. Das Wetter war absolut traumhaft und so fuhren wir danach direkt weiter in Richtung Königstein und sind dann vom dortigen Wanderparkplatz aus auf den Pfaffenstein gewandert.
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Von dem 435 Meter hohen Tafelberg hat man einen wunderbaren Blick auf das Tal und auf die Festung Königsburg. Der bekannteste und als Wahrzeichen des Pfaffensteins geltende Felsen ist die 43 Meter hohe Barbarine.
Die Stationen unserer Reise
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Weitere InformationenPfaffenstein und Barbarine
Kurz vor 18:00 Uhr waren wir wieder am Wanderparkplatz angekommen und sind wieder zu unserem netten Plätzchen am Freibad Billys gefahren, um dort eine weitere Nacht zu verbringen. Am nächsten Tag wollten wir auf die Festung Königsstein wandern.
Vorher stand aber eine Tour zum Pfaffenstein und zur Barbarine auf dem Programm. Der Pfaffenstein ist ein markanter Tafelberg, der zu den bekanntesten Aussichtspunkten der Region gehört. Auf seinem Plateau eröffnen sich grandiose Blicke über das Elbsandsteingebirge und die umliegenden Täler. Berühmt ist auch die Barbarine, ein schlanker, etwa 42 Meter hoher Felsturm auf dem Pfaffenstein, der wie eine natürliche Skulptur wirkt. Die Barbarine gilt als Wahrzeichen des Pfaffensteins und ist ein beliebtes Ziel für Kletterer.






Zur Information: Zwar eignet sich die Sächsische Schweiz von Ihrer Landschaft her auch wunderbar für Luftaufnahmen, aber erlaubt ist das nicht, und dies wird auch unmissverständlich klargemacht.
Die Nationalparkverwaltung möchte alle Besucher darauf hinweisen, dass nach §6 Absatz 2, Nr.12 der Rechtsverordnung über die Nationalparkregion Sächsische Schweiz (NLP-RVO) das Starten und Landen sowie das Überfliegen mit Fluggeräten jeglicher Art im Nationalpark – niedriger als 600 m über Grund – verboten ist. Zuwiderhandlungen können nach § 19 Absatz 2, Nr.12 der NLP-RVO mit einer Geldbuße bis zu 50.000 Euro geahndet werden.
Hier sollte man also am besten auf dem Boden bleiben und auf den Einsatz von Drohnen verzichten. Nach einem ausgiebigen Frühstück sind wir nach Königsstein gefahren und haben dort im Örtchen unseren Camper geparkt und sind hoch zur Festung gelaufen. An der Festung selbst gibt es nämlich nur ein Parkhaus und nur ein paar wenige Plätze für größere Fahrzeuge, die aber schon belegt waren. Die Wanderung von Königsstein aus dauert aber auch nur eine halbe bis Dreiviertelstunde und ist angenehm zu laufen.
Festung Königsstein
Die Festung Königstein ist eine der größten Bergfestungen Europas und thront majestätisch auf einem Tafelberg über der Elbe. Sie wurde im Mittelalter angelegt und diente über Jahrhunderte als strategischer Stützpunkt, Gefängnis und Residenz. Heute sind weite Teile der Anlage zugänglich und man kann durch Kasematten, Waffenlager und Wachtürme schlendern, die Geschichte der Festung entdecken und von den Aussichtspunkten spektakuläre Blicke auf das Elbtal genießen.





Die gesamte Festung ist wirklich sehr beeindruckend und auf jeden Fall einen Besuch wert.
Lilienstein
Nach der Besichtigung sind wir wieder runter in den Ort gelaufen und haben mit einer kleinen Fähre die Elbe überquert. Von dort aus ging es dann auf zum Lilienstein, einem der markantesten Tafelberge in der Sächsischen Schweiz, und er ragt eindrucksvoll über das Elbtal bei Königstein auf. Mit seiner fast quadratischen Form und den steilen Felswänden ist er ein beliebtes Ziel für Wanderer und Kletterer.





Vom Gipfel aus bietet sich ein spektakulärer Rundblick auf die umliegenden Berge, die Elbe und die bewaldeten Täler der Region. Für den Hinweg haben wir den Südweg genommen und auf dem Rückweg den Nordweg. Insgesamt ebenfalls eine sehr tolle Wanderung mit einer wunderschönen Aussicht.
Wieder unten an der Fähre angekommen, ging es nach einem kühlen Getränk wieder zum Camper und nach Berggießhübel zu dem netten, ruhigen Stellplatz.