Automatisch immer frische Luft und weniger Feuchtigkeit im Wohnmobil
Eine automatische Belüftungsanlage im Wohnmobil oder Wohnwagen? Das braucht doch keiner, wird der ein oder andere Camper jetzt sicher denken. Einfach die Fenster und dazu direkt noch die Tür öffnen und ordentlich durchlüften. Wer eine Klimaanlage oder einen Dachlüfter wie den Maxxfan im Einsatz und bis dato nie Probleme mit feuchter (Kondenswasser) oder muffiger Luft, sowie mit Schimmel im Fahrzeug hatte, der braucht hier auch nichts zu ändern.
Inhaltsverzeichnis anzeigen
- Dometic FanTastic Breathe 3100
- Energieeffiziente Wärmerückgewinnung
- Messbar weniger Feuchtigkeit im Wohnmobil
- Integrierte Luftreinigung
- Minimaler Stromverbrauch
- Geringe Lautstärke
- Vorbereitung für den Einbau der Dometic FanTastic Breathe 3100
- Ausbau einer vorhandenen Dachluke
- Den Lüfter ausbauen
- Inneren Rahmen der Dachhaube lösen
- Dichtmasse trennen und Dachluke herausnehmen
- Reste der Dichtmasse entfernen und gründlich reinigen
- Einbau der Dometic FanTastic Breathe 3100
- Dichtmasse anbringen und Dacheinheit einsetzen
- Wärmetauscheinheit befestigen
- Innere Abdeckung installieren
- Kabel anschließen und Abdeckung einsetzen
- Einfache Bedienung
- Mein Fazit zur Dometic FanTastic Breathe 3100
Wer jedoch eine besonders dichte Kabine aus GFK- oder Alusandwich besitzt und auch gerne in kälteren Regionen, etwa zum Wintercamping unterwegs ist, für den könnte das vollautomatische Belüftungssystem Dometic FanTastic Breathe 3100 auch als Erweiterung interessant sein.
Damit keine Missverständnisse aufkommen: Belüftungsanlagen sind keine Dachlüfter, wie etwa der Maxxfan. Sie sind erst recht keine Klimaanlagen, welche heiße Luft deutlich abkühlen können, aber dafür in der Regel sehr viel Strom (230V) benötigen. Klimaanlagen sind nicht nur stromintensiver, sondern auch deutlich schwerer und eine Sache können sie nicht: den Raum kontinuierlich mit Frischluft zu versorgen. Genau hier kommt eine solche Belüftungsanlage zum Einsatz.
Dometic FanTastic Breathe 3100
Es handelt sich hierbei um ein vollautomatisches Dach-Belüftungssystem für Reisemobile, Wohnwagen und Vans, welches kontinuierlich und energieeffizient Luft (Innen-/Außenluft) austauscht, selbst wenn alle Fenster und Türen geschlossen sind.


Die Anlage ist auf einen sparsamen 24/7 Betrieb mit 12V ausgelegt und kann auch bei Regen und während der Fahrt betrieben werden und kommt ohne eine unangenehme Zugluft aus. Die Luftaustauschrate der Dometic FanTastic Breathe 3100 beträgt bis zu 50 m³/h, was selbst für große Fahrzeuge im Liner-Segment mehr als ausreicht. Sie kann sehr einfach gegen ein gängiges Dach-Heki mit 40×40 cm getauscht werden und ist mit lediglich 7 Kilogramm Gesamtgewicht sehr leicht.
Energieeffiziente Wärmerückgewinnung
Durch ein Wärmerückgewinnungssystem (Wärmetauscher mit einem hohen Wirkungsgrad von 72 % – 87 %) bleibt es selbst bei kaltem Wetter im Inneren warm, während jederzeit frische Luft hereinkommt. Die Wärme der verbrauchten Innenluft wird genutzt, um die einströmende Frischluft vorzuwärmen oder etwas zu kühlen – je nach Jahreszeit.
Diese Technik ist aus dem Passivhaus-Bereich bekannt und soll für ein angenehmes Klima sorgen, ganz egal, ob es draußen jetzt sehr heiß ist oder gar friert. Vereinfacht ausgedrückt bedeutet das: Ein permanentes Lüften, ohne dass es drinnen spürbar auskühlt.
Messbar weniger Feuchtigkeit im Wohnmobil
Das System kann nur dann effektiv entfeuchten, wenn die angesaugte Außenluft trockener als die Raumluft ist. Die Außenluft strömt durch den Wärmetauscher und somit vorgewärmt als trockene Luft ins Innere. Das ist besonders im Herbst und Winter der Fall, wenn kältere Frischluft angesaugt wird, und genau in den Jahreszeiten hat man am meisten mit der zu feuchten Luft im Fahrzeug zu kämpfen, welche sich am Ende überall in Form von Kondenswasser niederschlägt.
Wir messen die Temperatur und die Luftfeuchtigkeit an mehreren Stellen im Fahrzeug mit unseren Ruuvi-Sensoren (Testbericht) und konnten nach dem Einbau der Dometic FanTastic Breathe 3100 einen Rückgang der Luftfeuchtigkeit von bis zu 20 % messen.
Auf unserer aktuellen Tour in Finnland ähnliche Bedingungen wie im Skiurlaub Ende des vergangenen Jahres in Österreich. Damals hatten wir massiv mit Luftfeuchtigkeit bzw. mit Kondenswasser im Wohnraum zu kämpfen. Mit dem konstanten Betrieb der Dometic FanTastic Breathe 3100 hat sich dieses Problem fast vollständig in (trockene) Luft aufgelöst. Die Feuchtigkeit war der Hauptgrund für den Einbau und somit hat sich dieser für uns vollumfänglich gelohnt!
Im Sommer würde die Anlage die Luftfeuchtigkeit nicht reduzieren können, weil die Außenluft dann in der Regeln nicht feuchter ist als die im Innenraum. Allerdings käme es im Inneren auch nicht zu einer Kondensatbildung, weil die Flächen ebenfalls warm und keine Kältebrücken vorhanden sind.
Integrierte Luftreinigung
In das System ist ein Luftreiniger integriert, welcher auf bipolarer Ionisation, einer modernen Luftreinigungstechnologie basiert, die durch elektrische Entladungen positive und negative Ionen (aktiver Sauerstoff) erzeugt. Diese Ionen binden Schadstoffe wie Feinstaub, Bakterien, Viren und Gerüche und machen sie unschädlich.
Luftqualität und Feuchtigkeit im Fahrzeug werden von der Anlage kontinuierlich überwacht und im IAQ-Index (Indoor Air Quality Index) visuell dargestellt. Hierbei handelt es sich um einen Messwert, der die Luftqualität in Innenräumen basierend auf Parametern wie (CO_{2}), VOCs (flüchtige organische Verbindungen), Feinstaub, Temperatur und Luftfeuchtigkeit bewertet.
Werte von 0-50 gelten hierbei als “gut”, 51-100 “mäßig” und alles über 100 als “schlecht” bis “gesundheitsschädlich” gelten. Im AUTO-Modus würde das System die Luftsteuerung und somit die Luftaustauschrate selbstständig steuern.
Alles nur Marketing oder bringt das wirklich etwas? Also Wunder darf man natürlich hier nicht erwarten und der Innenraum wird auch nicht nach einer frischen Blumenwiese duften, aber die Luft ist insgesamt frischer. Nach 4 Wochen Standzeit im Januar ohne Frischluftzufuhr bei identischen Bedingungen und davon 2 mit eingeschaltetem Gerät, konnte ich auf jeden Fall einen positiven Unterschied feststellen.
Minimaler Stromverbrauch
Die Dometic FanTastic Breathe 3100 kann über 12V betrieben werden und hat einen sehr geringen Stromverbrauch. Die Leistungsaufnahme liegt bei maximal 15,6 Watt. In der kleinsten Stufe und die ist in der Regel auch im Automatikmodus größtenteils aktiv, kommt sie lediglich auf 4,9 Ah innerhalb von 24 Stunden. Unter Volllast, im sogenannten Turbo-Modus wären es zwar 33 Ah / 24 h, aber diese Leistungsstufe kommt meistens nur einen recht kurzen Zeitraum zum Einsatz.
Dieser geringe Strombedarf ermöglicht es, die Anlage auch längere Zeit ohne Landstrom durchlaufen zu lassen, ohne dabei Angst vor einer leeren Aufbaubatterie haben zu müssen. Optional bietet Dometic auch ein auf die Dachhaube passendes Solarmodul (35 WP) mit integriertem Akku an, welcher bis zu 24 Stunden Autarkie ermöglicht. Hier würde ich das Geld aber eher in größere Aufbaubatterie(n) investieren.
Geringe Lautstärke
Im Innenraum beträgt der Geräuschpegel im sogenannten Sleep-Modus lediglich 35 dB(A). Alternative Geräte wie etwa die Bayernluft kommen auf 38 dB(A), wobei sich hier der Einbauort unterscheidet. Während die Bayernluft oftmals in einem Schrank, also zusätzlich abgeschirmt verbaut und betrieben wird, hängt die FanTastic Breathe 3100 auch schon mal als Ersatz für eine Dachluke direkt über dem Bett.
Schaltet man in den Sleep-Modus, so ist zwar ein konstantes Rauschen hörbar, was wir aber nicht als unangenehm oder gar laut empfinden. Es gibt aber natürlich Menschen, die auf Geräusche von Geräten wie Kühlschrank, Dieselpumpe, Heizung usw. sehr empfindlich reagieren können. Der Geräuschpegel im Außenbereich der Dacheinheit ist mit 43 dB(A) ebenfalls angenehm leise und ist für mich neben dem Wohnmobil stehend kaum wahrzunehmen.
Vorbereitung für den Einbau der Dometic FanTastic Breathe 3100
Die Anlage ist so dimensioniert, dass sie in die gängigen Dachausschnitte von 40 x 40 cm vieler Dachluken und Ventilatoren passt und die Montage stellt für einen Hobbyhandwerker keine wirkliche Herausforderung dar und ist an einem Nachmittag inkl. Kaffeepause(n) erledigt.
Mit einer Außenabmessung von 542,6 × 553 × 127 mm (B x L x H) bedeckt die Außeneinheit die Öffnung vollständig und ist somit deutlich flacher und windschnittiger als eine gängige Dachklimaanlage.

Die Luftverteilereinheit im Innenraum ist mit den Abmessungen von 517,6 × 517,6 × 46 mm (B x L x H) optisch von gängigen Dachklimaanlagen ebenfalls kaum zu unterscheiden. Mit unseren darunterliegenden Türen passt das noch gerade so, aber hier sollte man vorher nachmessen. Zum Vergleich: Der Rahmen unserer vorherigen Dachluke mit Verdunkelung war nur 35 mm hoch.

Solltest du keine vorhandene Dachluke “opfern” wollen oder können, musst du an der gewünschten Stelle natürlich als Erstes einen entsprechenden Ausschnitt erzeugen, eine Stromversorgung herstellen und alles gründlich reinigen. Danach kannst du direkt zum Punkt vom eigentlichen Einbau springen.
Ausbau einer vorhandenen Dachluke
In unserer Dachluke von Fiamma war zusätzlich ein Lüfter (Fiamma Turbo-Vent F) verbaut. Wir waren mit der Verarbeitungsqualität der Dachluke nicht wirklich zufrieden. Hier hat Fiamma sehr an Qualität gespart und fast ausschließlich einfachste Kunststoffteile etwa für den essenziellen Öffnungs- und Schließmechanismus verbaut. Das Ganze wirkte bei der Bedienung mehr als instabil und bei leichtem Widerstand, etwa bei ein wenig Eis auf dem Dach, konnte man nur immer hoffen, nicht gleich die gesamte Luke beim Öffnen zu beschädigen.
Der Lüfter machte zwar einen soliden Job, war aber selbst in der kleinsten Stufe recht (zu) laut. Wenn es dunkel war, konnte man aufgrund des Lüfters auch nicht sehen, ob die Dachluke vollständig geschlossen war. Hier musste man sich auf die Position der hakeligen Kurbel verlassen. Das ganze System sollte daher weichen und den Verlust an etwas Tageslicht würden wir dafür gerne in Kauf nehmen.
Den Lüfter ausbauen
Den Fiamma-Lüfter konnte ich nach dem Lösen von ein paar Schrauben ganz einfach nach oben herausnehmen und das vorhandene Stromkabel (12V) konnte praktischerweise für die Dometic FanTastic Breathe 3100 weiterverwendet werden.

Inneren Rahmen der Dachhaube lösen
Beim inneren Rahmen mussten auch nur ein paar Schrauben gelöst und schon konnte dieser inkl. Verdunklungsplissee nach unten hin mit etwas Ziehen abgenommen werden.

Dichtmasse trennen und Dachluke herausnehmen
Dachluken werden in der Regel nicht geklebt, sondern “nur” mit einer ordentlichen Portion Dichtmasse, etwa DekaSeal 8936* abgedichtet. Durch die Schrauben werden äußere Dachluke und innerer Rahmen miteinander verbunden und dichten somit den Ausschnitt im Dach sicher ab.
Um das Ganze zu lösen, muss man nur mit einer feinen und sehr scharfen Klinge unter den Rahmen schneiden, um die Dichtmasse zu durchtrennen. Es reichten bereits ein paar Zentimeter und danach konnte der Rahmen schon um ein paar Millimeter angehoben werden. Das erleichtert dann das Durchtrennen der Dichtmasse für den restlichen Teil des ganzen Rahmens ungemein und je mehr man von der Dichtmasse durchtrennt hat, desto einfacher kommt man voran.
Beim Schneiden sehr darauf achten, nicht das Dach zu beschädigen. Also immer ganz nah und behutsam am Rahmen entlang und so weit weg wie möglich vom Dach entlangschneiden.
Reste der Dichtmasse entfernen und gründlich reinigen
Die Dichtmasse lässt sich optimal durch sich selbst abziehen. Einfach ein kleines Bällchen an Dichtmasse formen und damit die restliche Masse nach oben hin abziehen (zupfen). Zusätzlich kann man auch einen Kunststoffspachtel* zur Unterstützung verwenden.


Hier ist einfach Geduld angesagt und man sollte auf scharfkantige Gegenstände verzichten, um auch hier die Schicht des Daches nicht unnötigerweise zu beschädigen. Nach ca. 15 Minuten war das ganze Zeugs entfernt und es konnte alles gereinigt werden.
Der gesamte Bereich muss gründlich gereinigt werden, damit die neue Dichtmasse auch auf dem Dach haften kann. Hierfür kann man verschiedenste Mittel verwenden. Neben Isopropanol*, kann ich auch DekaClean* empfehlen.


Damit nicht unnötig Dreck durch den Ausschnitt ins Fahrzeug fällt, kann man diesen von unten etwa mit einem großen Müllsack oder einer Folie verschließen. Wenn alles entfernt und gründlich gereinigt wurde, kann der eigentliche Einbau beginnen.
Einbau der Dometic FanTastic Breathe 3100
Wenn man an dem Einbauort bereits einen Dachlüfter oder eine Beleuchtung hatte, kann man die vorhandene 12-V-Stromleitung natürlich einfach weiterverwenden. Sollte noch kein Strom an dieser Stelle vorhanden sein, muss man sich diesen etwa aus dem nächsten Hängeschrank bzw. vom nächstgelegenen Kabelkanal abzweigen.
Dichtmasse anbringen und Dacheinheit einsetzen
Eine Tube Dichtmasse wie etwa DekaSeal 8936* reicht hier vollkommen aus. Einfach eine richtig schöne dicke Portion von dem Zeugs am Rand des Dachausschnitts, oder noch einfacher direkt am Rahmen der Dacheinheit anbringen und diese einsetzen. Dabei auf die Position zur Fahrtrichtung achten und der Untergrund muss weiterhin sauber sein.


Wärmetauscheinheit befestigen
Passend zur Dachstärke (23-60 mm) schneidet man sich die 12 beiliegenden Distanzstücke entsprechend zurecht. Diese setzt man an der Oberseite der Wärmetauscheinheit in die passenden Schraubenlöcher ein und befestigt die Dacheinheit mit insgesamt 12 Schrauben. Wichtig ist, dass man hierbei die Schrauben nicht zu fest anzieht. Dometic empfiehlt hier einen Anzugsmoment von max. 1,2 Nm. Wer wie ich kein passendes Werkzeug zur Hand hat, muss nach Gefühl arbeiten.

Innere Abdeckung installieren
Die Anschluss- und das Stromkabel werden durch eine entsprechende Öffnung geführt und die Innenabdeckung danach an der Wärmeaustauscheinheit mit 4 kleinen Schrauben angebracht.

Kabel anschließen und Abdeckung einsetzen
Die Stecker an die entsprechenden Buchsen anschließen und einen Funktionstest durchführen. Wenn alles läuft, müssen die ganzen Kabel noch mit Kabelbindern fixiert werden. Als Letztes noch den Filter in der Blende einsetzen und diese dann wiederum an der inneren Abdeckung einklinken.



Einfache Bedienung
Die FanTastic Breathe 3100 kann man entweder über das kleine Touch-Display im Rahmen, oder über die Dometic-Climate-App per Bluetooth bedienen. Das Display schaltet nach einer gewissen Zeit in einen Stand-by-Modus und leuchtet dann nur noch dezent. Ganz abschalten kann man das aber nicht und um es zu bedienen, muss man es durch Antippen kurz aufwecken.

Hier würde ich mir teilweise eine kleine Fernbedienung zum Steuern (etwa der Beleuchtung) vom Bett aus wünschen. Auch dass man die Beleuchtung nicht etwa durch gedrückt Halten ganz ausschalten kann, sondern nur stufenweise 0% > 5% > 40% > 100% > 0% ist nicht ganz optimal.
Evtl. lässt sich das per Softwareupdate über die App noch nachbessern. Wo wir gerade bei der Climate-App von Dometic sind. Die ist verständlich aufgebaut und man kann alle Einstellungen der Anlage auch in der App vornehmen. Hier ist aber noch ein wenig Luft nach oben.
Ein Widget, um die App etwa direkt vom Sperrbildschirm eines iPhones aus zu steuern fehlt. Warum ein Weltmarktführer wie Dometic solche Funktionen nicht implementiert ist mir wie so oft wirklich ein Rätsel. An ausreichendem Kapital für die Softwareentwicklung kann es sicherlich nicht liegen.



Die nach oben strahlenden LED-Leuchtstreifen kann man lwie gesagt nur in drei Stufen 5%, 40% und 100% einstellen. Eine Angabe zur Farbtemperatur in Kelvin habe ich nirgendwo finden können, empfinde das Licht aber als angenehm. Es ist auf jeden Fall kein Kaltweiß. Eine stufenlose Dimmung hätte ich mir hier aber ebenfalls gewünscht.
Insgesamt ist die Anlage aber sehr einfach zu bedienen und es stehen einem vier verschiedene Lüftungs- und Klimamodi zur Verfügung.
AUTO-Modus: Der Automatikbetrieb stellt sicher, dass die Lüftungsanlage automatisch geschaltet wird, wenn die Luft im Fahrzeug schlecht oder die Luftfeuchtigkeit hoch ist. In diesem Modus schaltet sich die Lüftungsanlage automatisch ab, wenn die Luft im Fahrzeug gut oder die Luftfeuchtigkeit angenehm ist. Die Leistungsstufe des Luftaustauschs wird somit automatisch angepasst.
TURBO-Modus: Dieser sorgt für einen maximalen Luftaustausch. Sinnvoll nach dem Duschen oder beim Kochen. Die beiden Ventilatoren laufen dann auf Hochtouren, um Feuchtigkeit und Gerüche schnellstmöglich nach draußen zu befördern
SLEEP-Modus: Der sorgt für einen leiseren 35 dB(A) Luftaustausch und die Lüfter drehen sich dann wie zu erwarten mit der niedrigsten Drehzahl.
STORAGE-Modus: Optimal für die Einlagerung im Winterquartier. Hier wird der TURBO-Modus je nach
Luftfeuchtigkeit bis zu 3 h pro Tag automatisch aktiviert, um eine Schimmelbildung zu verhindern.
Mein Fazit zur Dometic FanTastic Breathe 3100
Das Belüftungssystem Dometic FanTastic Breathe 3100 sorgt bei minimalem Stromverbrauch für einen attraktiven Feuchteschutz und somit Schutz vor Schimmelbefall. Sie kühlt zwar nicht aktiv, sorgt aber für ein spürbar angenehmeres Raumklima im Wohnmobil oder Wohnwagen.
Für einen schnellen Durchzug nach dem Duschen ider kochen, sind weit geöffnete Fenster und ein Ventilator sicherlich am effektivsten, aber das will/kann man nicht bei jedem Wetter und zu jeder Jahreszeit machen. Vor allem muss man es aktiv tun, während die FanTastic Breathe 3100 auch bei geschlossenen Fenstern für einen Luftaustausch sorgt, ohne dass es im Innenraum kälter wird. Für eine kontinuierliche Hintergrundbelüftung und eine Klimaverbesserung bei minimalem Energieverbrauch ist das System daher ideal.